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Young Gens Report 2026

Die ersten Berufsjahre im Realitätscheck.

Der neue Report von hokify und der Hochschule Burgenland zeigt, was junge Fachkräfte unter 30 anzieht und warum Unternehmen sie im Arbeitsalltag wieder verlieren. Mit Ergebnissen aus Blue- und White-Collar-Fokusgruppen und konkreten Empfehlungen für dein Recruiting.

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Jung ist mehr als ein Berufsprofil. 

unter 30 

Eine gemeinsame Lebensphase aber sehr unterschiedliche Ausgangslagen.

über 70 %

nutzen Online-Jobbörsen für die Jobsuche

45 %

der 15- bis 29-Jährigen in Österreich waren  noch in Schule, Hochschule oder Lehre.

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Was brauchen junge Fachkräfte wirklich? 

Eingestellt ist noch lange nicht gebunden.

Der Berufseinstieg ist nicht nur eine Phase des Ankommens. Er ist der erste Realitätscheck: Passt der Arbeitsalltag zu dem Bild, das Ausbildung, Berufsberatung und Recruiting vermittelt haben? Halten Aufgaben, Dienstpläne, Führung und Entwicklung, was vorher versprochen wurde?

Der Report zeigt keine sprunghafte Generation, sondern junge Fachkräfte in einer sensiblen Phase. Erwartungen werden neu sortiert, Fehlentscheidungen sichtbar und Alternativen konkreter. Wer darin nur mangelnde Loyalität erkennt, schaut am eigentlichen Problem vorbei.

„Wir müssen aufhören, jungen Fachkräften mangelnde Loyalität zu unterstellen. Wer im Recruiting Flexibilität verspricht und im Alltag Kontrolle lebt, hat kein Generationenproblem, sondern ein Glaubwürdigkeits-problem. Junge Menschen gehen nicht, weil sie keine Bindung wollen. Sie gehen, wenn sie keinen Grund mehr sehen zu bleiben.“

Jutta Perfahl-Strilka, CEO 

Bild: Jutta Perfahl-Strilka
Neue Daten. Klare Unterschiede.

Young Gens Report 2026

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Was vor dem ersten Arbeitstag passiert.
YOUNG GENS REPORT 2025

Lehre, Ausbildung, Berufsorientierung und die Erwartungen an den ersten Job: Der Young Gens Report 2025 zeigt, wie der berufliche Weg beginnt – bevor 2026 der Arbeitsalltag den ersten Realitätscheck liefert.

Junge Fachkräfte auf Jobsuche

Insights aus dem Young Gens Report 2026

Jobsuche zwischen Job-Plattform und Social Media

Online-Jobbörsen bleiben der wichtigste Einstieg: 72 % der Blue-Collar- und 80 % der White-Collar-Befragten nutzen sie bei der Jobsuche. Doch gesucht wird nicht auf nur einem Kanal. Fast jede zweite Person prüft auch Unternehmenswebsites oder greift auf persönliche Netzwerke zurück.

Recruiting-Tipp
Behandle Stellenanzeige, Karriereseite und Social-Media-Auftritt als eine gemeinsame Geschichte. Aufgaben, Arbeitszeiten, Benefits und Entwicklung müssen überall zusammenpassen – und konkret werden.

Insights aus dem Young Gens Report 2026

Gehalt zieht an. Der Alltag entscheidet.

Inserate mit Gehalt, Bonus und Zulagen erhielten in den Eye-Tracking-Untersuchungen die meiste Aufmerksamkeit und die höchste Bewerbungswahrscheinlichkeit. Doch was den Klick auslöst, hält noch lange keine Fachkraft.

Recruiting-Tipp
Kommuniziere das Gehalt klar aber höre dort nicht auf. Zeige auch Schichtmodell, Homeoffice-Regeln, Team, Arbeitsorganisation und den ersten realistischen Entwicklungsschritt.

Young Gens Report 2026 (6)
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Insights aus dem Young Gens Report 2026

Bindung beginnt vor der Kündigung

Erste Kündigungsgedanken beginnen oft leise: Der Dienstplan ändert sich wieder kurzfristig. Ein zugesagter Entwicklungsschritt bleibt aus. Der Homeoffice-Tag wird gestrichen. Ein einzelner schlechter Tag führt selten zum Wechsel. Werden Enttäuschungen zum Muster, wird aus Irritation eine Grundsatzfrage.

Recruiting-Tipp
Nutze Gespräche nach 30, 60 und 90 Tagen: Was entspricht dem Recruitingversprechen? Was sieht im Alltag anders aus? Und was muss sich verändern, damit aus einem guten Einstieg echte Bindung wird?

Häufige Fragen

Der Young Gens Report 2026 von hokify und der Hochschule Burgenland untersucht, was Fachkräfte unter 30 bei Jobsuche, Berufseinstieg und Arbeitgeberbindung beeinflusst. Er zeigt, was sie an einem Job überzeugt, wann erste Zweifel entstehen und warum Blue und White Collar nicht mit denselben Versprechen erreicht werden.

Dabei betrachtet der Report junge Beschäftigte nicht als homogene Generation. Er fragt vielmehr, wie Arbeitsumfeld, Tätigkeit und persönliche Lebensphase ihre Erwartungen prägen.

Besonders relevant ist der Report für:

  • Recruiting- und Talent-Acquisition-Teams, die Fachkräfte unter 30 gezielter erreichen und überzeugender ansprechen wollen.

  • HR- und Employer-Branding-Verantwortliche, die Stellenanzeigen, Karriereseiten und Candidate Journey glaubwürdig aufeinander abstimmen müssen.

  • Führungskräfte sowie Filial-, Standort- und Bereichsleitungen, die junge Fachkräfte nach dem Einstieg erfolgreich ins Team integrieren wollen.

  • HR-Leitung und Geschäftsführung, die über Arbeitsbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten und Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung entscheiden.

Der Report liefert aktuelle Daten, Stimmen aus den Fokusgruppen und konkrete Empfehlungen für Recruiting, Berufseinstieg und Mitarbeiterbindung.

Junge Fachkräfte zu gewinnen beginnt mit Sichtbarkeit. Sie zu binden beginnt mit Glaubwürdigkeit. Denn eine gute Stellenanzeige weckt Interesse – der Arbeitsalltag entscheidet, ob daraus Vertrauen wird.

Darauf kommt es an:

  • Konkret statt austauschbar kommunizieren: Aufgaben, Gehalt, Arbeitszeiten, Arbeitsmodelle und Entwicklungsmöglichkeiten müssen früh verständlich werden.

  • Bewerbung einfach machen: Die Candidate Journey sollte mobil funktionieren, wenige Hürden enthalten und schnelle Orientierung bieten.

  • Zur jeweiligen Arbeitswelt passen: Flexibilität, Sicherheit und Entwicklung bedeuten bei Blue und White Collar nicht automatisch dasselbe. Standardversprechen für alle greifen deshalb zu kurz.

  • Nach dem Einstieg weiter zuhören: Gespräche in den ersten Wochen zeigen, wo Recruitingversprechen und Realität auseinanderliegen – lange bevor daraus eine Kündigung wird.

Kurz gesagt: Junge Fachkräfte brauchen kein besonderes Generationenprogramm. Sie brauchen Jobs, die der eigenen Stellenanzeige standhalten.

hokify hilft Unternehmen, junge Fachkräfte dort zu erreichen, wo ihre Jobsuche tatsächlich stattfindet – auf Jobplattformen, Social Media, über Suchmaschinen und Partnernetzwerke.

Das bedeutet für dein Recruiting:

  • Mehr relevante Sichtbarkeit durch gezielte Performance- und Social-Media-Kampagnen.

  • Weniger Bewerbungshürden durch eine mobil optimierte Bewerbung direkt am Smartphone – ohne Anschreiben und mit einem Profil für mehrere Bewerbungen.

  • Schnellere Vorauswahl durch den Recruiting Assistant, der mit passenden Fragen dabei unterstützt, relevante Bewerbungen früher zu erkennen.

So wird die Candidate Journey vom ersten Kontakt bis zur Bewerbung einfacher, schneller und zielgruppengerechter.

Welche Lösung zu deinem Recruitingbedarf passt, erfährst du hier: Recruiting-Lösungen von hokify entdecken 

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